Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

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US-Außenministerium rügt deutsche Inquisition

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US-Außenministerium rügt deutsche Inquisition

Im Jahresbericht 2009 des Referats für Demokratie und Menschenrechte des amerikanischen Außenministeriums erhält die Bundesrepublik eine diplomatische Rüge: Zwar respektiere der deutsche Staat die Religionsfreiheit im allgemeinen. Dennoch gebe es „Bedenken bezüglich der Behandlung bestimmter religiöser Minderheiten …“ Der Bericht erwähnt sodann, dass es zu Straftaten von Rechtsextremen gegen Minderheiten, unter anderem auch gegen Religionsgemeinschaften, gekommen sei. Er spricht von „antisemitischen und antimuslimischen Taten“. Schließlich heißt es: „Die römisch-katholische und die evangelische Kirche setzten weiterhin ‚Sektenbeauftragte’ ein, um die Öffentlichkeit vor von einigen religiösen Gruppen … ausgehenden Gefahren zu warnen.“

Die Amerikaner sind gegen religiöse Diskriminierung seit jeher besonders hellhörig. Schließlich war ihr Land von Anfang an ein Sammelbecken vieler Glaubensbekenntnisse, weshalb bereits die Bill of Rights von 1791 jegliche Beeinträchtigung der freien Religionsausübung verbietet. Deshalb ist es für das Außenministerium in Washington keine Selbstverständlichkeit, dass es in Deutschland „Sektenbeauftragte“ gibt. Der Hinweis auf diesen Zustand kommt in der Diplomatensprache einer Abmahnung der kirchlichen Inquisitionstätigkeit gleich. Es ist nicht das erste Mal, dass die Bundesrepublik in Sachen Religionsfreiheit in den USA Anstoß erregt.

Dabei sehen die Amerikaner vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Was würden sie wohl sagen, wenn sie wüssten, dass es in Deutschland auf Bundesebene eine Zentralstelle gibt, die Dossiers über religiöse Minderheiten zusammenstellt und hinter dem Rücken der Betroffenen im ganzen Land herumreicht? Das gilt nicht zuletzt für Kirchenaussteiger wie die Urchristen im Universellen Leben. Urchristentum ist den Kirchen ein Dorn im Auge, weshalb sie die Aktivitäten der Urchristen beim Staat in Misskredit bringen. Und wenn die Betroffenen dann wissen wollen, was Ministerialräte und Kirchenräte aus Gerüchten und üblen Nachreden zusammengebraut haben, heißt es: „Die Behördenakten sind geheim.“ Als Begründung wird angegeben, man müsse die Informanten schützen. Auch die Verleumder? An der Richtigstellung übler Nachreden ist die staatliche Inquisition offenbar nicht interessiert. Es könnte ja sein, dass so mancher Kirchenfunktionär als Lügner entlarvt wird, wie dies beispielsweise im Falle des ehemaligen Kolpingfunktionärs und Landrats von Würzburg Waldemar Zorn geschah. Doch die Urchristen lassen sich nicht entmutigen: Über ihr Recht auf Akteneinsicht wird demnächst das Bundesverwaltungsgericht entscheiden.

Quelle: universelles-leben.org

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Lutherische Bischöfe vor Gericht zitiert

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Sie sollen sich nicht länger „christlich“ nennen

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit fordern die Staatskirchenkonzerne auf, den jahrhundertelangen Etikettenschwindel durch den Missbrauch des Namens des Jesus, des Christus, endlich zu beenden. Sie sollen sich katholisch oder lutherisch nennen, aber nicht mehr christlich.

Pressemitteilung

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld

14.10.2009

Sie sollen sich nicht länger „christlich“ nennen

Während die Evangelische Kirche Deutschlands einen Nachfolger (oder eine Nachfolgerin) für ihren Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber sucht, droht ihr ganz nebenbei die Bezeichnung „christlich“ abhanden zu kommen.

Denn genau das fordern die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit: Die lutherische Kirche soll sich nicht mehr „christlich“ nennen dürfen, weil sie in Wahrheit unchristlich ist. Deshalb haben sie dieser Tage gegen den Namensmissbrauch Klage beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht. Sie verklagen die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit ihrer Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann exemplarisch für die gesamte EKD.

Vorausgegangen war eine „Abmahnung“ an alle 22 deutschen Landesbischöfe, in der ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen ausführlich begründet hatten, weshalb aus ihrer Sicht die lutherische Kirche das Recht verwirkt habe, sich „christlich“ zu nennen: Während Jesus von Nazareth die Botschaft von einem liebenden Gott brachte, droht die Lehre Luthers den Menschen mit ewigen Höllenstrafen. Während der Friedenslehrer Jesus davor warnte, zum Schwert zu greifen, rechtfertigt die Luther-Kirche immer wieder auch Krieg und Gewalt. Während Jesus ein bescheidenes Leben führte, häuft die Kirche Macht und Reichtum an und lässt sich mit Milliardensubventionen „mästen“ – Bischofsgehälter inbegriffen. In eklatantem Widerspruch zur Kinderliebe Jesu („Lasset die Kleinen zu Mir kommen.“), ging die Luther-Kirche während der Nazi-Zeit dem Hitler-Regime bei der Ermordung Behinderter bereitwillig zur Hand, und nach dem Krieg etablierte sie in kirchlichen Einrichtungen ein System, in dem unzählige Kinder und Jugendliche gequält, misshandelt und missbraucht wurden. Martin Luther war kein Nachfolger Jesu, sondern rief zu „Mord und Totschlag“ auf und wurde mit seinem furchtbaren Antisemitismus zum geistigen Miturheber des Holocaust. Und im Gegensatz zum Tatglauben, den Jesus von Nazareth lehrte, rief er dazu auf, ruhig „tapfer zu sündigen“, wenn man nur „noch tapferer“ glaube.

Die Kläger wollen zu dem „dreisten Etikettenschwindel“ nicht länger schweigen, mit dem Christus verspottet und Sein Name derartig missbraucht werde. Eine Institution, die Menschen bereits als Säuglinge zwangsweise vereinnahme, verstoße außerdem gegen deren Persönlichkeitsrechte. Die 48-seitige Klageschrift kann im Internet nachgelesen werden.

Nähere Informationen: http://www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

Download: Pressemitteilung Klage Ev.-Lutherkirche – 14.10.2009.pdf [117 KB]

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