Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

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„Ein Anschlag auf den Rechtsstaat“

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung


Leitlinien der deutschen katholischen Bischöfe:

„Ein Anschlag auf den Rechtsstaat“

„Die jetzt von den deutschen katholischen Bischöfen mitgeteilten Leitlinien für den Umgang mit kirchlichen Kinderschänderverbrechern sind ein Skandal. Es handelt sich um eine scheinheilige Mogelpackung zum Schutz krimineller Kinderschänder zu Lasten unschuldiger minderjähriger Opfer.“


So reagierte der Kirchenexperte der kirchenkritischen Organisation „Freie Christen für den Christus der Bergpredigt“, Dieter Potzel, auf die Veröffentlichung der neuen Leitlinien der katholischen Kirche zu den Kinderschänderverbrechen durch Priester. Diese seien „eine Kampagne“, mit der die Kirche versuche, ihren wegen Tausender vertuschter Verbrechensfälle ruinierten Ruf aufzubessern. Im Kernpunkt der Kritik stand die Nr.27 der Leitlinien, wonach die Kirche von einer Anzeige des kirchlichen Verbrechers bei der Staatsanwaltschaft absieht, wenn dies dem ausdrücklichen Wunsch des Opfers entspricht.

Damit habe die Kirche die weitere Vertuschung schwerster Verbrechen bereits vorprogrammiert. Wer die Methoden der Täter im Priestergewand kenne, mit denen sie ihre meist minderjährigen Opfer unter Druck setzten, könne sich leicht vorstellen, wie die Opfer dazu gebracht werden könnten, der Vertuschung zuzustimmen. Das Ganze sei der Versuch, die Bürger hinters Licht zu führen und zudem eine dreiste Missachtung unseres Rechtsstaats, in dem demokratisch legitimierte Organe über die Einhaltung der Gesetze zu wachen haben, zum Schutz der Bevölkerung, gerade auch der Kinder und Jugendlichen, vor kriminellen Tätern. Die Kirche maße sich trotz aller Lippenbekenntnisse weiterhin Rechte der Staatsanwaltschaft an und eine Sonderbehandlung amtskirchlicher Verbrecher. Wozu das führe, habe die Vergangenheit gezeigt: die Verbrecher, die nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, hätten unter der schützenden Hand der Vatikankirche ihre Schandtaten an unzähligen weiteren Opfern fortgesetzt.

Die Tausenden von Opfern kirchlicher Sexualverbrechen würden somit weiterhin verhöhnt – nicht nur durch die verbale Verharmlosung der an ihnen begangenen Verbrechen als „Missbrauch“. Denn diese werden nicht umsonst von Fachleuten als „Seelenmord“ bezeichnet. Sie werden auch verhöhnt durch die fortgesetzte Weigerung der Kirche, Wiedergutmachung für die unter ihrer Schirmherrschaft begangenen Verbrechen zu leisten.

Potzel forderte die Politiker auf, dafür zu sorgen, dass die Kirchen, die den Steuerzahler jährlich mindestens 15 Milliarden Euro kosten, sich endlich auch an die deutsche Verfassung und Recht und Gesetz unseres Rechtsstaats halten wie jeder andere Staatsbürger auch.“ Es darf in unserer Gesellschaft keinen klerikalen Freiraum geben, in dem abartig veranlagte Sittenstrolche ihre perversen Neigungen ungestraft an unschuldigen Kindern ausleben können.“

Weitere Informationen:

http://www.christus-oder-kirche.de

Telefon 09391-50 42 13

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Prozess in Hannover: „Die Lutherkirche hat bestätigt, dass sie nicht christlich ist“.

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Pressemitteilung 16.3.2010

Prozess in Hannover

Die Lutherkirche hat bestätigt, dass sie nicht

christlich ist“

Darf sich die lutherische Kirche „christlich“ nennen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Gerichtsverfahrens der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt gegen die Landeskirche Hannover. Das Verwaltungsgericht Hannover wies zwar die Klage der Freien Christen ab, doch lediglich aus formalen Gründen: Die Kläger seien nicht klagebefugt.

Wir haben dennoch gewonnen“, so brachte es Freie Christen-Sprecher Dr. Gert-Joachim Hetzel auf den Punkt, „denn die Unchristlichkeit der Lutherkirche kam in diesem Verfahren klar zur Sprache – und wurde mit keinem Wort bestritten oder gar widerlegt.“

Die beklagte Kirche war nämlich zum Prozess gar nicht erst erschienen, um sich ihre Entlarvung nicht anhören zu müssen: „Martin Luther“, so Hetzel, „den uns die Kirche gerade wieder als strahlendes Vorbild verkaufen will, war in Wirklichkeit ein notorischer Judenhasser, ein Despot und Demagoge, ein Menschen- und Frauenverachter, ein Anstifter zu Mord an Bauern, Täufern und vermeintlichen ‚Hexen’. Mit Jesus von Nazareth hat das alles nicht das Geringste zu tun.“

Auch an den derzeitigen Kinderschänderskandalen habe die Lutherkirche mehr Anteil als bisher angenommen. Der

Haupttäter in den Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule sei z.B. ein renommierter evangelischer Theologe, der von seiner Kirche bis heute gedeckt wurde.

Die Lutherkirche hat heute gekniffen und damit bestätigt, dass sie nicht als ‚christlich’ betrachtet werden kann. Das Wort ‚christlich’ kann heute jeder missbrauchen, auch Luther und seine Nachfolger“, so Hetzel. „Aber glauben tun ihnen immer weniger Menschen. Die Tage des Missbrauchs des Namens ‚christlich’ und des Etikettenschwindels sind gezählt.“

In einem ähnlichen Verfahren war vor wenigen Wochen eine Klage gegen die Vatikankirche vor dem Verwaltungsgericht Freiburg ebenso behandelt worden – auch hier hatte niemand der Auffassung widersprochen, dass die römisch-katholische Kirche nicht christlich ist.

Nähere Informationen: http://christus-oder-kirche.de/

Telefon 09391-50 42 13