Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

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Ein göttlicher Konzern?

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Katholische Kirche:  Ein göttlicher Konzern?

Matthias Drobinski: „Kirche, Macht und Geld“ und Fidelis Schmid: „Gottes schwarze Kasse“

Von Simone Schmollack

Ein Bischof segnet während eines Wallfahrtsgottesdienstes in der Nähe von Dresden ein Kruzifix.

 
Wozu sollte die Kirche ihr Geld verwenden – und wie transparent müssen ihre Geschäfte sein? Diesen Fragen widmen sich zwei neue Bücher. (AP)

Die katholische Kirche muss sich in letzter Zeit einiges an Kritik gefallen lassen – zurecht, wie Fidelius Schmid und Matthias Drobinski in ihren Analysen der Kirchenfinanzen zeigen. Vor allem Schmids Recherchen über die kriminellen Geschäfte der Vatikanbank dürften den Leser erschüttern.

Die katholische Kirche steht seit Jahren in der Kritik: Da sind einerseits die Missbrauchs-  und Finanzskandale. Andererseits werden ihr konservative Beharrlichkeit und Reformunwillen vorgeworfen. Und dann machte Ende Dezember auch noch die Nachricht die Runde, dass sich der Vatikan jetzt von McKinsey beraten lässt. Was hat eine global agierende und profitorientierte Unternehmensberatung mit Gott und Glauben zu tun?

Sehr viel. Dieser Eindruck drängt sich zumindest auf, wirft man einen Blick in zwei gerade erschienene Bücher, die sich mit den kirchlichen Finanzen beschäftigen. Ist die Kirche ein Konzern? Wieviel Geld darf dieser Konzern haben? Wozu sollte er es verwenden? Und wie transparent ist der Konzern Kirche?

Fidelius Schmid beantwortet die letzte Frage allein mit dem Titel seines Buches, er nannte es „Gottes schwarze Kasse“. Das Werk ist aber keine Abrechnung mit der Vatikanbank, sondern eine detaillierte und dicht geschriebene Bestandsaufnahme des römischen Geldinstituts und seiner Vorgänger, von der Gründung bis hin zur Gegenwart.

Geschäfte mit der Mafia und Steuerhinterziehung

Cover: „Gottes schwarze Kasse“ von Fidelius Schmid (Eichborn Verlag)Zwei Jahre lang hat der Spiegel-Autor recherchiert und Erstaunliches herausgefunden: Offenbar verwaltet die vatikanische Bank rund 7 Milliarden Euro und besitzt etwa 800 Millionen Euro Eigenkapital. Nun sind solche Summen Peanuts nach den Maßstäben weltlicher Kreditinstitute.

Aber die Vatikanbank funktioniert anders: Sie leiht sich kein Geld am Kapitalmarkt, sondern arbeitet lediglich mit den Einlagen ihrer Kunden. Die sind in der Regel Geistliche und Mitarbeiter des Kirchenstaates – jeder mit einem Guthaben von  durchschnittlich 333.000 Euro, wie Schmid ausgerechnet hat.

„Ein durchaus respektabler Betrag. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass hier von einer Bank in einem Staat von der Größe der Münchener Theresienwiese die Rede ist.“

Mit 7 Milliarden Euro kann man einiges machen. Armenspeisung zum Beispiel. Krankheiten in Afrika bekämpfen. Das Klima retten. Man kann das Geld aber auch verschieben, beispielsweise auf Konten, die mit christlicher Nächstenliebe und Glauben gar nichts zu tun haben. So wie das die Bank des Kirchenstaates getan hat.

Zwar ist sie schon seit Jahren bekannt für zwielichtige Finanztransaktionen, die auch zu Mord und Freitod führten. Was Fidelius Schmid aber aufgedeckt hat, dürfte die Gemüter des Kirchenvolks umso heftiger erregen.

Skepsis, ob Papst Franziskus etwas ändern kann

Über Mittelsmänner und Kriminelle hat das „Istituto per le Opere di Religione“ jahrzehntelang Geschäfte mit der Mafia gemacht, war in Drogenkartelle verstrickt, hat Steuern hinterzogen, Briefkastenfirmen in Liechtenstein und Panama unterhalten. Darüber hinaus hat das päpstliche Geldhaus ebenso in Rüstungskonzerne investiert wie in ein Unternehmen, das die Pille herstellte.

Selbst in ein Einkaufszentrum in Arizona floss Geld aus Rom – 20 Millionen Dollar, von denen nur 8 wieder zurückkamen. Bischof Marcinkus, der von 1971 bis 1989 Direktor der Vatikanbank war, soll die Schiebereien so begründet haben:

„Kann man in dieser Welt leben, ohne sich Gedanken um Geld zu machen? Man kann die Kirche nicht mit Ave Marias führen.“

Papst Franziskus ist solch ein Finanzgebaren ein Dorn im Auge, er will das Geldinstitut von Grund auf reformieren. Das wäre der bislang vierte Versuch, Gottes schwarze Kasse zu säubern. Schmid ist skeptisch, ob das gelingt:

„Alles in allem … war die Vatikanbank nie ein vorbildlich geführtes Institut, und mein Optimismus, dass sie je ein solches wird, hält sich in Grenzen.“

Matthias Drobinski: Kirche, Macht und Geld
Gütersloher Verlagshaus, November 2013
255 Seiten, 19,99 Euro, auch als ebook

 

Auch Matthias Drobinski kritisiert den leichtfertigen Umgang mit Kirchengeldern. Doch der Redakteur der Süddeutschen Zeitung hat nichts dagegen, sie kreativ und mutig einzusetzen. Beispielsweise so, wie es Roland Breitenbach in Schweinfurt macht. Der katholische Pfarrer hat nicht nur eine vegane fränkische Leberwurst erfunden, die seit einigen Jahren vertrieben wird. Er hat auch eine Solaranlage errichten lassen – auf dem Dach der Pfarrgemeinde.

Die christlichen Kirchen in Deutschland müssten umdenken, fordert Drobinski in seinem Buch „Kirche, Macht und Geld“. Ihnen laufen seit Jahren die Mitglieder weg, damit schwinden die Einnahmen. Selbst der personelle Nachwuchs lässt sich nicht mehr so leicht rekrutieren wie früher. Das wiederum dürfte sich auf die kirchlichen Sozialverbände Caritas und Diakonie auswirken.

„Eine Kirche mit weniger Geld und Personal muss viel stärker auf den mündigen Christen setzen, als sie das heute tut.“

Ein frommer Wunsch, der zumindest von der katholischen Kirche im Alltag vielfach ignoriert wird. Da soll die Leiterin eines katholischen Kindergartens gekündigt werden, weil sie geschieden ist und mit einem neuen Mann zusammenlebt.

Wie eine Sammlung der Zeitungsartikel

Cover: „Kirche, Macht und Geld“ von Matthias Drobinski (Gütersloher Verlagshaus)Katholische Krankenhäuser verweigern einer vergewaltigten Frau die „Pille danach“. Und wer als geschiedener Katholik keine Probleme mit seiner Kirche bekommen will, kann mit Hilfe einer sogenannten Ehenichtigkeitserklärung so tun, als hätte es die frühere Liebe nie gegeben. Wenn es um Unternehmens- und Organisationsethik geht, dann entgleitet den Kirchen die Moral, die sie von ihren Mitgliedern fordern.

Um ihre Macht brauchen sie deswegen nicht zu bangen, versichert Matthias Drobinski. Ihr Sonderstatus ist vertraglich und gesetzlich gesichert. Als öffentlich-rechtliche Körperschaften sind sie Partner des Staates – im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen. So erhalten sie jedes Jahr etwa 480 Millionen Euro an öffentlichen Personalkostenzuschüssen, wie der Kirchenkritiker Carsten Frerk herausgefunden haben will. Und ihre Vertreter sitzen in den Gremien der Rundfunk- und Fernsehanstalten.

Religion ist eben doch nicht einfach eine Privatsache, findet der Katholik Drobinski. Der von sich zwar behauptet, keinen Kirchenkomplex zu haben und mehr Grautöne in die so häufig schwarz-weiß-geführte Kirchendebatte bringen zu wollen. Ein lobenswerter Ansatz.

Leider aber liest sich sein Buch allzu häufig so, als hätte er seine  eigenen Zeitungsartikel nur noch einmal zusammengefasst und mit frischer Farbe versehen. 

Fidelius Schmid: Gottes schwarze Kasse
Der Papst und die zwielichtigen Geschäfte der Vatikanbank
Eichborn Verlag, Frankfurt November 2013
272 Seiten, 19,99 Euro, auch als ebook

 
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Written by Harald Wächter

24. März 2014 at 18:07

WDR klagt Kirche an – Wer falsch lebt, wird entlassen

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Essen.  Gerne stellen sich die katholische und evangelische Kirche als Wohltäter dar. Doch der Umgang mit ihren Angestellten ist von Kontrolle und Misstrauen geprägt, deckt eine WDR-Reportage auf. Die Kirche kann über das Personal entscheiden – auch wenn der Staat zahlt.

LINK:

http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/wdr-klagt-kirche-an-wer-falsch-lebt-wird-entlassen-id7534754.html

Die Katholische Kirche und die Menschenrechte – Hat die Kirche die Menschenrechte erfunden?

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Die Katholische Kirche und die Menschenrechte

Hat die Kirche die Menschenrechte erfunden?

Ein sehr interessanter  Kommentar!

Von Karl Weiss (Berliner Umschau vom 29.4.2010)

Im vergeblichen Versuch, die Katholische Kirche von allen Vorwürfen bezüglich ihrer Handhabung der Fälle von sexuellen und anderen Übergriffen reinzuwaschen, schreibt ein Redakteur der „Süddeutschen“ wohl einen der kuriosesten Artikel, die man dort je gelesen hat. Er versucht mit der Religion die Taten der Kirche zu erklären, aber es geht hier nicht um Religion, es geht um das ganz weltliche Verhalten dieser Kirche.

Die Praxis der Kirche, die von den meisten Fällen sexueller und anderer Übergriffe gegen Kinder (und abhängige junge Jugendliche) sehr wohl wusste, ist es, die zur Empörung über ihre weltliche Organisation führt, nicht die Befürwortung oder nicht der Lehren von Jesus Christus.

Die Kirche hat die Täter praktisch nie der bürgerlichen Justiz ausgeliefert. Sie hat sich damit den Zustand des Staates im Staate angemasst, in dem die weltlichen Gesetze nicht gelten. Die Kirche hat die Anklagen von Kindern und Jugendlichen und von Angehörigen und anderen Helfern der Opfer zuerst immer als „erfunden“ und Diffamierung“ bezeichnet. Sie hat den Opfern mit Prozessen gedroht, wenn sie weiterhin reklamieren. War ein Übergriff nicht mehr zu verheimlichen, so hat sie solche Opfer mit Geldzahlungen und Schweigeverträgen gebunden, um die Fälle nicht an die Öffentlichkeit kommen zu lassen.

Erkannte Kinderschänder in der Priesterrobe hat sie nicht aus dem Verkehr gezogen. Kein einziger Priester wurde bis heute seiner Priesterwürde beraubt oder sogar exkommuniziert wegen Vergewaltigungen von Kindern. Im Gegenteil, die allgemeine Praxis war und ist, die erwiesenermassen nicht mit ihren sexuellen Gelüsten zurechtkommenden Würdenträger andernorts wieder in Priesterstellen einzusetzen und erneut Übergriffe zu ermöglichen.

Unter dem Titel “Tödliche Entschuldigung” behauptet ein gewisser Seibt in der „Süddeutschen“ vom 23. 4. 2010, es sei selbstzerstörerisch für die katholische Kirche, sich zu entschuldigen. Die logische Folgerung, die sich ergibt: Katholische Kirche, bleibe fest, entschuldige dich nicht! Er erklärt, was er meint: Die Kirche beziehe sich auf Gott, nicht auf die Menschen.

Für sie ist das Opfer nach einem sexuellen Übergriff auf ein Kind nichts, das ihr Interesse hat, denn das Opfer ist unschuldig, sein Verhältnis zu Gott ist nicht gestört, sonder das des Täters. Sie muss sich um den Sünder kümmern, den Priester oder Mönch. Das innerkirchliche Strafritual wird abgespult und am Ende erhält der Sünder die Absolution – und damit ist das Geschäft der Kirche erledigt.

Diese Haltung, die Seibt in keiner Weise kritisiert, hätte dazu geführt, dass von aussen gesehen das Vorgehen „nur noch wie Täterschutz oder wie Selbstschutz der Institution Kirche anmutet“. Er schriebt „anmutet“, will heissen, das ist es nicht!

Das ist schon starker Tobak! Einer der Kommentare zu diesem Artikel sagt denn auch:

„Bizarr“ nennt es Seibt, wenn ein kirchlicher Würdenträger sein Bedauern über begangene Verfehlungen ausdrückt, und schiebt auch noch den Vergleich mit Mielkes Verhalten beim Untergang der DDR hinterher – und das ist nun wirklich bizarr. Denn außer dass die beiden Namen mit „Mi“ beginnen, wird schwerlich ein Vergleichspunkt zwischen den beiden Fällen zu entdecken sein. Aber verfehlte Vergleiche haben in der Redaktion der SZ schon schlimme Tradition. Seibt hat sich jedenfalls mit diesem Artikel aus der Riege der ohnehin schon wenigen noch ernst zu nehmenden Redakteure der SZ endgültig verabschiedet.“

Doch das ist noch nicht alles Absurde, was uns der Autor zu bieten hat. Nein, er hat noch zwei „Sahnestückchen“ aufgehoben: Zuerst behauptet er,  sich beziehend auf einen Artikel in der „Welt“,  es sei das „Neue Testament“, also die Bibel gewesen, das  „den Schutz der Kinder vor geschlechtlichem Missbrauch in einer Welt verkündigte, die Bedenken gegen erotische Beziehungen mit Kindern nicht kannte; der Schutz der Kinder ist genuin christliche Botschaft“.

Das nun allerdings ist wirklich ein heftiger Trick. Es geht um das Verhalten der Katholischen Kirche. Wenn irgendjemand heute ernsthaft erwägt, aus dieser Kirche auszutreten, so wegen deren Verhalten, nicht wegen der christlichen Botschaft. Das Problem dieser Kirche ist ja gerade, dass sie die christliche Botschaft vor sich herträgt wie eine Monstranz, aber sich kaum je einen Deut um deren Inhalt geschert hat.

Im gesamten Mittelalter, das in ganz Europa von der katholischen Kirche dominiert war, wurden kleine (und jugendliche) Mädchen an ältere Herren (oder manchmal an gar nicht so alte) verkuppelt, zum Teil unter dem Vorwand, die beiden würden später ja heiraten, zum Teil hat die Kirche sogar solche Ehen mit Kindern geschlossen. Jeder hochgestellte Herr, dessen Frau verstorben war, hatte ein Recht auf jungen, knackigen „Nachwuchs“. Bis weit in die Neuzeit hinein hat die Katholische Kirche nicht das geringste daran auszusetzen gehabt, dass die sexuellen Gelüste von „Herren der Gesellschaft“ mit Mädchen in zartem Alter befriedigt wurden, sie hat sich an diesen „Geschäften“ vielmehr aktiv beteiligt, speziell wenn es darum ging,  ihre eigene weltliche Macht abzusichern.

Das ist einer der infamen Tricks derer, die nun das Image der Kirche retten wollen: Sie vermischen die Kirche als diesseitige und weltliche Institution mit dem christlichen Glauben, mit der Lehre von Jesus. Nur: Die Fälle sind Legion, in denen die Kirche zwar verkündete, aber das Gegenteil tat als weltliche Institution, und im Grunde wissen dies auch alle.

Am Ende des Artikels versteigt sich Seibt noch ein zweites Mal zu diesem Versuch des Reinwaschens: Die Menschenwürde, so schreibt er, „das war einmal eine christliche Erfindung“. Auf welche Bibelstelle er sich auch immer damit beziehen mag: Das, was wir heute als Menschenwürde definieren und was seinen Ausdruck in der Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen gefunden hat, musste durch die Aufklärung im heftigen Kampf gegen die reaktionären Kräfte erfochten werden, allen voran gegen die Katholische Kirche – und das bin in die jüngste Vergangenheit! Nun im nachhinein in einem Artikel über die Katholische Kirche gewissermassen deren Urheberrecht daran zu reklamieren, das ist denn doch zu viel!

Veröffentlicht: 29. April 2010


Katholische Kirche vor Gericht

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Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit

Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld

Pressemitteilung 7.2.2010

Katholische Kirche vor Gericht

Am 10.2.2010 wird das Verwaltungsgericht Freiburg über eine brisante Klage verhandeln und entscheiden. Die Richter sollen der römisch-katholischen Kirche untersagen, sich weiter „christlich“ zu nennen.

Das verlangen die Kläger, ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen, mit der Begründung, dass viele Verhaltensweisen und Lehren der Kirche mit Jesus Christus, wie er in den Evangelien beschrieben ist, unvereinbar sind.

Verklagt wurde stellvertretend für die Gesamtkirche das Erzbistum Freiburg des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Dr. Zollitsch.

Eine Kirche, in der Kinderschändung an der Tagesordnung ist und vertuscht wird, hat mit Jesus Christus nichts zu tun. Ebenso wenig ihre blutige Vergangenheit, bis hin zu den Massenmorden des vergangenen Jahrhunderts in Jugoslawien. Auch ihre Verdammnisdrohungen, mit denen sie die eigenen Gläubigen in Schach hält, haben mit Jesus von Nazareth nichts zu tun. Ebenso wenig ihre Rituale heidnischer Herkunft. Das sind nur einige Beispiele aus einer ausführlichen Dokumentation des unchristlichen Verhaltens und der unchristlichen Lehre der katholischen Kirche, die dem Gericht vorliegt.

Die Kläger, Freie Christen für den Christus der Bergpredigt, wollen den Etikettenschwindel der katholischen Kirche und den Missbrauch des Namens Christus nicht länger hinnehmen.

Ob die Freiburger Richter in der Lage sind, zugunsten der Wahrheit und gegen die katholische Kirche zu entscheiden, bleibt abzuwarten. Ihr religiöses Bekenntnis mochten die Richter den rechtsuchenden Bürgern nicht offenbaren. Inwieweit sie durch ihr Glaubensbekenntnis der

katholischen Kirche verpflichtet sind, könnte aber für den Ausgang des Verfahrens nicht ohne Bedeutung sein.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13