Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

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Offener Brief an Weihbischof em. Helmut Bauer

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Offener Brief

an Weihbischof em. Helmut Bauer

Herrn Weihbischof em.
Helmut Bauer über das
Bischöfliche Ordinariat Würzburg
Domerschulstraße 2
97070 Würzburg
Per Telefax voraus: 0931/386334

4. Mai 2010

OFFENER BRIEF

Werter Herr Bauer,

wie wir der Tagespresse entnehmen, haben Sie eingeräumt, in den 60-iger und 70-iger Jahren Ihnen anvertraute Schüler körperlich misshandelt zu haben. Der Presse erklärten Sie, auch wenn Sie sich nicht erinnern könnten, so zweifelten Sie nicht an der Darstellung der Leidtragenden. „Als Erzieher war ich in der damaligen Zeit der Meinung, eine körperliche Züchtigung sei als pädagogische Maßnahme in bestimmten Fällen angebracht. … Heute muss ich aber zugeben: Aus dem Geiste des Evangeliums hätte ich … auch schon damals eine solche … Maßnahme nicht durchführen dürfen. Dieses Vorgehen war falsch und tut mir leid.“

In der Presse wurde Ihnen ob dieser Entschuldigung „Respekt“ bekundet.

Wenn Sie aufgrund dieser Vorfälle schon dabei sind, Ihr Leben zu überdenken und Fehler der Vergangenheit soweit wie noch möglich zu bereinigen, so würden auch wir Ihrem Gedächtnis gerne etwas nachhelfen.

In den Jahren 1985 und 1988 haben Sie als Dekan von Würzburg-Stadt zwei sogenannte „Klärende Worte“ mit unterzeichnet. Diese waren jedoch alles andere als „klärend“, sondern es wimmelte darin nur so von Unterstellungen, falschen Zitaten, Verdrehungen und Irreführungen – alles nur mit dem einen Ziel, die religiöse Bewegung der Urchristen im Universellen Leben in der Bevölkerung herabzuwürdigen, weil sie Ihrem Bischof und Ihrer Kirche nicht genehm war. Das erste dieser Pamphlete diente zudem gezielt dazu, gegen eine „Gemeinde der Bergpredigt“ Stimmung zu machen, die auf dem Würzburger Heuchelhof errichtet werden sollte. Das Projekt wurde dann auch nach einer massiven kirchlichen Hetzkampagne – unter anderem mit Unterschriftensammlung im Würzburger Dom – tatsächlich verhindert.

Als Sie auf die Verdrehungen und Entstellungen im Detail hingewiesen wurden, ließen Sie lediglich bei einer Neuauflage bei den nachgewiesenermaßen falschen Zitaten die Anführungszeichen weg, sodass Sie rechtlich deshalb nicht mehr belangt werden konnten. Sonst geschah bis heute nichts – keine Entschuldigung, keine öffentliche Zurücknahme, nichts.

Falls Ihnen diese Vorgänge, so wie die Prügel für Ihre ehemaligen Schüler, ebenfalls entgangen sein sollten, so können Sie sie gerne nachlesen in dem Buch „Der Steinadler und sein Schwefelgeruch – das neue Mittelalter“ (Verlag Das Weisse Pferd), und zwar auf den Seiten 224 f. und 232 f.

Es mag ja sein, dass Ihnen die gezielte Desinformation der Bevölkerung mit Hilfe hochgradig lügenhafter Meinungsäußerungen im Rahmen der seit Jahrhunderten – heute in etwas modernerem Gewand – praktizierten Inquisition in der damaligen Zeit „angebracht“ erschienen ist. Oder vielleicht berufen Sie sich auch auf einen „Befehlsnotstand“, der von Ihrem damaligen Bischof Scheele ausging. Wir wissen es nicht. Doch eines steht fest: Dem „Geist des Evangeliums“, den Sie jetzt im Alter offenbar entdeckt haben, entsprach eine solche Vorgehensweise weder damals noch heute. Dazu genügt ein Blick auf das achte Gebot: „Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider Deinen Nächsten.“

Sie, Herr Bauer, sind mit schuld daran, dass im Würzburger Raum und darüber hinaus seit Jahrzehnten Mitbürger, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, als Außenseiter ausgegrenzt und beschimpft werden, dass noch immer üble Gerüchte über sie umlaufen, dass noch immer in Religionsstunden lügenhafte Meinungsäußerungen über sie verbreitet werden, um auch die kommende Generation damit zu vergiften.

Respekt von Zeitungsschreibern, die nicht so genau hinschauen, mag augenblicklich angenehm sein. Respekt vor dem Ewigen, dem wir alle einst gegenüberstehen, würden Sie sich dann erwerben, wenn Sie auch diesen dunklen Fleck aus Ihrer Vergangenheit aufarbeiten und sich öffentlich für Ihr damaliges Fehlverhalten entschuldigen würden.

Es grüßen Sie

Dr. Gert-Joachim Hetzel    Matthias Holzbauer

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Wer ist der Vater der Lüge? – Offener Brief an Bischof Mixa

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Pressemitteilung 1.4.2010

Wer ist der Vater der Lüge ?

Offener Brief an Bischof Mixa

Die Berichte über römisch-katholische und evangelische Geistliche, die Kinder in Deutschland misshandelt und missbraucht haben, reißen nicht ab. Nun geraten zusehends auch prominente Priester ins Blickfeld der Öffentlichkeit.

Walter Mixa, der umstrittene Bischof von Augsburg, wird von ehemaligen Heimkindern beschuldigt, Gewalt gegen Heimkinder angewendet zu haben. Das Bistum Augsburg wies die Vorwürfe als „absurd“ und als „Versuch der Diffamierung“ zurück und behielt sich rechtliche Schritte vor.

Das Verhalten des Bischofs und die Reaktion des Bistums Augsburg veranlassten die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt zu folgendem Offenen Brief an Walter Mixa:

Sehr geehrter Herr Bischof Mixa,

die Kirchenskandale um missbrauchte und geschlagene Kinder reißen seit Beginn 2010 in Deutschland nicht mehr ab. Nach Vorwürfen, die den Papst treffen und Ungereimtheiten, die dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Dr. Robert Zollitsch, vorgehalten werden, erreichen nun die Skandale auch Sie als den Augsburger Bischof.

Fünf ehemalige Heimkinder haben eidesstattliche Erklärungen abgegeben, dass sie von Ihnen als dem ehemaligen Stadtpfarrer von Schrobenhausen auf Veranlassung der Nonnen geschlagen wurden. Die Drohung der Nonnen gegen die Kinder hieß sinngemäß: „Warte nur, bis der Stadtpfarrer kommt!“ Wenn er dann kam, habe er sie mit der Hand, mit der Faust, mit dem Kochlöffel, einem Stock oder mit einem Teppichklopfer geschlagen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Sie ließen Ihr Ordinariat entgegnen, diese eidesstattlichen Versicherungen seien „absurd, unwahr und offenbar in der Absicht erfunden“ (also gelogen), „den Bischof persönlich zu diffamieren“.

Jedoch wurde am folgenden Tag eine weitere eidesstattliche Erklärung mit gleichen Anschuldigungen öffentlich.

Nun stellt sich die Frage:

Wer ist der Vater der Lüge?

Nach biblischer Aussage, die für die katholische Kirche maßgeblich ist, ist dies der Teufel. Und die weitere Frage lautet:

Sind nun Sie der Diener des Teufels?

Oder sind die geschlagenen Kinder Teufelskinder?

Eines steht fest: Nur eines von beiden kann wahr sein. Weltweit sind jetzt alle Augen nach Augsburg gerichtet, um zu sehen, ob sich die Anschuldigungen halten lassen oder nicht. Wir sind sehr gespannt, wie es ausgeht.

Nähere Informationen: www.christus-oder-kirche.de

Telefon 09391-50 42 13