Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

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Für wie dumm die Kirche den Steuerzahler hält.

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Wieder einmal wird der Steuerzahler von der Kirche für dumm verkauft

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, lieber Leser, dass man uns Steuerzahler auf immer dreistere Art versucht, hinters Licht zu führen, wenn wieder einmal unser sauer verdientes Geld in den Taschen derer versickert, die selbst keinen Finger dafür gerührt haben?

Über ein besonderes Beispiel berichtete am 17.10.2009 die Süddeutsche Zeitung, die einen Bericht der katholischen Nachrichtenagentur KNA abdruckte. Die Überschrift des Berichtes lautete: „Flurbereinigung zwischen Staat und Kirche, Bayern muß Bischöfen und Mitgliedern der Domkapitel künftig keine Wohnungen und Amtssitze mehr bezahlen.“

Aha, sagt da der gutgläubige Bürger, der an die 14 Milliarden denkt, die die Amtskirchen alljährlich von unseren sauer verdienten Steuern vereinnahmen. Endlich bewegt sich etwas in dieser 200 Jahre alten Ausbeutung des Steuerzahlers! Wer weiter liest, glaubt sich zunächst bestätigt, denn es ist davon die Rede, dass die in einem Konkordat von 1817 festgeschriebene Pflicht des Staates abgeschafft wird, Mitgliedern der Domkapitel Wohnungen und den Bistümern Dienstgebäude zur Verfügung zu stellen. Wer jetzt aufhört zu lesen, ist voll in die Falle getappt. Und das war ja wohl auch so beabsichtigt. Denn erst jetzt kommt die Wahrheit, wie nämlich die katholische Kirche den Steuerzahler noch mehr abzockt: Die Verpflichtung zu Bereitstellung von Wohn- und Dienstgebäuden wird einfach dadurch erfüllt, daß man diese Gebäude der katholischen Kirche schenkt.

Aber das Beste kommt noch: Der Bayerische Staat zahlt den Bischöfen (wofür eigentlich?) schon bisher jedes Jahr 8,4 Millionen Euro. Jetzt erhalten sie zusätzlich eine weitere halbe Million, weil der Staat den Unterhalt für die verschenkten Gebäude einspart. Man hätte noch verstehen können, wenn die Kirche diese Ausbeutung des Staates unter den Teppich gekehrt hätte, wie sie es mit allem tut, was ihre Machenschaften und die Ausbeutung des Staates betrifft. Wirklich ärgerlich ist, für wie dumm die Kirche den Steuerzahler hält, dass sie ihm solche Meldungen vorsetzt, und merkwürdig auch, dass eine Zeitung vom Format der SZ so etwas unkommentiert abdruckt.

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Lutherische Bischöfe vor Gericht zitiert

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Sie sollen sich nicht länger „christlich“ nennen

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit fordern die Staatskirchenkonzerne auf, den jahrhundertelangen Etikettenschwindel durch den Missbrauch des Namens des Jesus, des Christus, endlich zu beenden. Sie sollen sich katholisch oder lutherisch nennen, aber nicht mehr christlich.

Pressemitteilung

Freie Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit
Max-Braun-Str. 2, 97828 Marktheidenfeld

14.10.2009

Sie sollen sich nicht länger „christlich“ nennen

Während die Evangelische Kirche Deutschlands einen Nachfolger (oder eine Nachfolgerin) für ihren Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber sucht, droht ihr ganz nebenbei die Bezeichnung „christlich“ abhanden zu kommen.

Denn genau das fordern die Freien Christen für den Christus der Bergpredigt in allen Kulturen weltweit: Die lutherische Kirche soll sich nicht mehr „christlich“ nennen dürfen, weil sie in Wahrheit unchristlich ist. Deshalb haben sie dieser Tage gegen den Namensmissbrauch Klage beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht. Sie verklagen die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit ihrer Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann exemplarisch für die gesamte EKD.

Vorausgegangen war eine „Abmahnung“ an alle 22 deutschen Landesbischöfe, in der ein Theologe, ein Arzt, zwei Journalisten und zwei Juristen ausführlich begründet hatten, weshalb aus ihrer Sicht die lutherische Kirche das Recht verwirkt habe, sich „christlich“ zu nennen: Während Jesus von Nazareth die Botschaft von einem liebenden Gott brachte, droht die Lehre Luthers den Menschen mit ewigen Höllenstrafen. Während der Friedenslehrer Jesus davor warnte, zum Schwert zu greifen, rechtfertigt die Luther-Kirche immer wieder auch Krieg und Gewalt. Während Jesus ein bescheidenes Leben führte, häuft die Kirche Macht und Reichtum an und lässt sich mit Milliardensubventionen „mästen“ – Bischofsgehälter inbegriffen. In eklatantem Widerspruch zur Kinderliebe Jesu („Lasset die Kleinen zu Mir kommen.“), ging die Luther-Kirche während der Nazi-Zeit dem Hitler-Regime bei der Ermordung Behinderter bereitwillig zur Hand, und nach dem Krieg etablierte sie in kirchlichen Einrichtungen ein System, in dem unzählige Kinder und Jugendliche gequält, misshandelt und missbraucht wurden. Martin Luther war kein Nachfolger Jesu, sondern rief zu „Mord und Totschlag“ auf und wurde mit seinem furchtbaren Antisemitismus zum geistigen Miturheber des Holocaust. Und im Gegensatz zum Tatglauben, den Jesus von Nazareth lehrte, rief er dazu auf, ruhig „tapfer zu sündigen“, wenn man nur „noch tapferer“ glaube.

Die Kläger wollen zu dem „dreisten Etikettenschwindel“ nicht länger schweigen, mit dem Christus verspottet und Sein Name derartig missbraucht werde. Eine Institution, die Menschen bereits als Säuglinge zwangsweise vereinnahme, verstoße außerdem gegen deren Persönlichkeitsrechte. Die 48-seitige Klageschrift kann im Internet nachgelesen werden.

Nähere Informationen: http://www.christus-oder-kirche.de, Telefon 09391-50 42 13

Download: Pressemitteilung Klage Ev.-Lutherkirche – 14.10.2009.pdf [117 KB]

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