Christus oder Kirche

Hört, ihr Bischöfe! Das Spiel ist aus! Hört auf, euch "christlich" zu nennen!

In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?

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http://www.ardmediathek.de/das-erste/guenther-jauch/in-gottes-namen-wie-gnadenlos-ist-der-konzern-kirche?documentId=13287506

In Gottes Namen – wie gnadenlos ist der Konzern Kirche?

Krankenhäuser, Altenheime oder Kindergärten – die Kirchen, zweitgrößter Arbeitgeber in Deutschland, bestimmen in ihren Einrichtungen die Regeln mehr als üblich. Nur wer den rechten Glauben hat, bekommt einen Job. Besonders brisant: die Vorgaben zur Behandlung von Vergewaltigungsopfern in katholischen Kliniken. Die Sendung vom Sonntagabend.

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Written by Harald Wächter

4. Februar 2013 at 22:08

Veröffentlicht in Allgemeines

WDR klagt Kirche an – Wer falsch lebt, wird entlassen

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Essen.  Gerne stellen sich die katholische und evangelische Kirche als Wohltäter dar. Doch der Umgang mit ihren Angestellten ist von Kontrolle und Misstrauen geprägt, deckt eine WDR-Reportage auf. Die Kirche kann über das Personal entscheiden – auch wenn der Staat zahlt.

LINK:

http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/wdr-klagt-kirche-an-wer-falsch-lebt-wird-entlassen-id7534754.html

Kriminologe Pfeiffer über Missbrauchsstudie: „Ich habe den Kooperationspartner Kirche unte

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Written by Harald Wächter

23. Januar 2013 at 23:44

Veröffentlicht in Allgemeines

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Kirchenkritische Bücher

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Die Vergangenheit ist Gegenwart

Der unselige Papst
Pius XII. und seine Verstrickung in die Verbrechen des 20. Jahrhunderts

… und warum der Vatikan ausgerechnet ihn seligsprechen will
von Matthias Holzbauer

Wie ein düsterer Untoter geistert er immer wieder durch die Öffentlichkeit: Papst Pius XII., den seine Nachfolger auf dem Papstthron immer wieder seligzusprechen versucht haben. Sein verhängnisvolles Schweigen zum Holocaust hat diesen Schritt bisher verhindert. Doch der Vatikan lässt nicht locker. Weshalb eigentlich?

Wer dieser Frage nachgeht, der findet viel mehr als nur die Schuld der Kirche gegenüber den Juden. Eugenio Pacelli hat eine ganze Epoche geprägt – und dabei jede Mange Leichen im Keller angehäuft: Rechtfertigung von Bürger-, Kolonial- und Weltkriegen, Bündnisse mit faschistischen Diktatoren, Vertuschung von Völkermord. Alles nur, um die Macht des Vatikan über die Seelen der Menschen (und über deren Geldbeutel) weiter zu mehren.

Der Journalist und Buchautor Matthias Holzbauer deckt die Strategie des Vatikans auf, die sich hinter frommen Worten und scheinheiligen Ritualen verbirgt: den Marsch zurück ins Mittelalter. Dagegen hilft nur entschlossene und fundierte Aufklärung. Denn wer schweigt, macht sich schuldig.

Buch, ca. 276 Seiten, kartoniert, mit 21 Abbildungen, 13,80 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 23,80, ISBN 978-3-9808322-6-7, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210; Bestellen Sie das Buch über Internet-Shop. Oder per E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

 

Die Berichte über die

einzelnen Bewegungen

finden Sie z.T. auch im Journal

Das Friedensreich

(siehe im Inhaltsverzeichnis

bzw. im Stichwortverzeichnis)

Mehr lesen Sie unter:
http://www.das-weisse-pferd.com/02_04/urchristentum.html

Mutige Opfer der Kirche

Verfolgte Gottsucher
Der Strom des Urchristentums in der Geschichte

von Matthias Holzbauer

Sie wurden vertrieben, zwangsbekehrt, getötet. Doch so wie Pilze über Nacht aus dem Boden wachsen, tauchen sie immer wieder auf: spirituelle Bewegungen, die abseits der verhärteten Machtkirchen ein ursprüngliches, unverfälschtes Christentum anstrebten. Der Strom des Urchristentums ist in der Geschichte nie wirklich versiegt – und er strömt bis in unsere Tage …

Aus dem Inhalt: Markioniten, Montanisten, Manichäer, Origenes und die Arianer, Paulikianer, Iro-Schotten, Bogumilen, Katharer, Savonarola, Waldenser, Hussiten, Täufer.

Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2004, 112 S., kart., mit Farbbildern,  9,80 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 17,30, ISBN 978-3-9808322-5-0, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder per E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.


Lesen Sie Auszüge aus dem Buch unter: www.steinadler-schwefelgeruch.de

Religionsunfreiheit
in Deutschland

Geschichte und Gegenwart der Verfolgung religiöser Minderheiten
Der Steinadler und sein Schwefelgeruch
Das neue Mittelalter
von Matthias Holzbauer jetzt nur noch 14,90 €

Schon Jesus von Nazareth wurde von den Priestern und Theologen Seiner Zeit als „Feind des Kaisers“ bei der römischen Staatsgewalt angeschwärzt. Seit dieser Zeit wiegeln kirchliche Obrigkeiten immer wieder den Staat gegen die „Ketzer“-Bewegungen auf, die das Christentum in seiner ursprünglichen Form wiederbeleben wollen.
Und ähnlich wie im Mittelalter bekämpfen die Kirchen auch heute wieder neue religiöse Bewegungen mit den Mitteln des Rufmords und der Verleumdung. Am Beispiel der Urchristen im Universellen Leben zeigt der Journalist und Soziologe Matthias Holzbauer auf, wie bestimmte Kirchenvertreter heute die „religiöse Konkurrenz“ zu vernichten versuchen: Indem sie wiederum den Staat gegen religiöse Minderheiten aufhetzen. Der Staats-Adler soll zum Stein-Adler werden, der sich von den Kirchen dazu abrichten lässt, Steine auf die eigenen Bürger zu werfen, die das „falsche“ Gebetbuch haben …

Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2003, kart., 464 S., geb., mit zahlreichen Abbildungen;
14,90 € (neu) + 1,80 € Versand (Ausland nach Aufwand); SFr 26,30, ISBN 978-3-9808322-3-6, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210
. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

PS: Hinsichtlich der Entwicklung bei den Urchristen ist im Buch der Stand aus dem Jahr 2003 nachlesbar.

Hier lesen Sie eine ausführlichere Buchbesprechung Das längst fällige Tribunal  Strafsache Vatikan
JESUS klagt an
von Uli Weyland

Ein längst überfälliger Strafprozess ist es, der in Rom unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet: Jesus von Nazareth selbst tritt als Chefankläger auf und konfrontiert in der Sixtinischen Kapelle beispielhaft 46 Päpste der Geschichte mit ihren Untaten – bis hin zum Ende des 20. Jahrhunderts.
Nicht zufällig wählt der Journalist Uli Weyland Rom als Schauplatz für seinen fesselnden Roman, der auf historischen Tatsachen beruht: Denn von dort breitete sich das Unheil über die Welt aus: Die Kirche, angeblich angetreten, um das „Seelenheil“ der Menschen zu retten und „Nächstenliebe“ vorzuleben, hat von Anbeginn an nur Machtinteressen verfolgt. Zu deren Durchsetzung ist ihr jedes Mittel recht gewesen: von Amtsmissbrauch über Erpressung, Fälschung, Justizmord bis zur Unterstützung von kriminellen Vereinigungen und Kriegsverbrechern. Sie schreckte nicht vor Verstößen gegen die Menschenrechte, vor Volksverhetzung und Völkermord zurück. All das wirft Jesus aus Galiläa den selbsternannten „Stellvertretern“ auf dem „Stuhl Petri“ vor. Albigenser bzw. Katharer, Hugenotten, Indianer, Moslems, Protestanten, Wenden – sie alle fielen dem Absolutheitsanspruch der Kirche zu Opfer, vor allem aber „Hexen“ und Juden. Mit der Inquisition wurde zunächst in Europa, später in der ganzen Welt die systematische Vernichtung aller „Ungläubigen“ betrieben.
In die Betrachtung von Michelangelos „Jüngstem Gericht“ versunken, wird Uli Weyland Zeuge dieses atemberaubenden Tribunals …

Buch, Taschenbuchausgabe, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2002, kart., 528 S., mit Bildern, 19,80 € + 1,80 € Versand, (Ausland nach Aufwand), SFr 33,50, ISBN 978-3-9808322-2-9, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com

 

Diese Schrift wurde im Jahr 2004 als Klageschrift auch beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eingereicht.

 

Die Brutalität hinter dem oberflächlichen Charme

 

Luthers totalitäres Regime vor Gericht
Eine religiöse Minderheit wehrt sich
von Christian Sailer         jetzt nur noch 4,90 €

In Deutschland ist die Weltanschauungs- und Religionsfreiheit massiv bedroht. Neue religiöse Bewegungen werden von den Kirchen pauschal als gefährliche Sekten gebrandmarkt und mit staatlicher Hilfe diskriminiert. Man verweigert ihnen Veranstaltungsräume, boykottiert ihre Geschäfte, nimmt ihnen Arbeitsplätze und Werbemöglichkeiten. Die Inquisition ist ist immer noch gegenwärtig – angezettelt von Institutionen, die darin seit Jahrhunderten Übung haben. An die Stelle von Scheiterhaufen und Mord treten heute Ausgrenzung und Rufmord.

Die vorliegende Schrift schildert, was eine religiöse Minderheit (Universelles Leben) hierbei erlebt hat und wie sie sich vor Gericht dagegen wehrte – in einem exemplarischen Prozess, in dem es um ein wichtiges Stück Freiheit geht. Der Text gibt die im Frühjahr 2002 eingereichte Klage wieder. Christian Sailer wurde als Anwalt von Bürgerinitiativen und Gemeinden bei großen Umweltprozessen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. In wissenschaftlichen Publikationen befasste er sich auch mit dem Verhältnis von Staat und Kirche.

Buch, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2002, 144 S., kart., 4,90 € (statt wie bisher 9,80 €) + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 8,70; ISBN 978-3-9808322-0-5, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

 

Hier gelangen Sie über das Inhaltsverzeichnis zu den einzelnen Artikeln der Broschüre.

 

Die Falschmünzer Von der Wiege bis zur Bahre
Die Praktiken der Kirche – Das hat Jesus nicht gewollt
Herausgeber: Verlag Das Weisse Pferd

Von der Wiege bis zur Bahre ist das Kirchenmitglied eingebunden in ein festes Korsett von Ritualen und Zeremonien – der Katholik etwas mehr als der Protestant. Manche sprechen auch vom „vierrädrigen Christentum“ – Kinderwagen, Hochzeitskutsche, Leichenwagen (alle Wagen haben vier Räder), weil viele nur wegen dieser Rituale in der Kirche bleiben. Wobei der Begriff „Christentum“ hier mit Sicherheit fehl am Platze ist. Und eben darum geht es auch in dieser Broschüre: Aufzeigen, mit welchen Praktiken die Kirchen die Menschen an sich binden – und demgegenüber klarzustellen, was Jesus von Nazareth wollte – nämlich nichts von alledem.

Broschüre, 1. Auflage, Marktheidenfeld 2000, 2,50 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 4,30 Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391/504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

Lesen Sie hier
Die wahre Wein-nacht“ –
eine Leseprobe aus dem Buch

Lesen Sie hier ein Interview mit dem
Autor
anlässlich der Neuerscheinung des Buches

Lesen Sie hier
eine ausführlichere
Buchbesprechung

Neu für alle Besitzer des Buches:
Das Sachregister zum Buch
Das Personenregister zum Buch

Die freundlichen Herren sind wieder unter uns

Die neue Inquisition
Sektenjagd in Deutschland
von Hubertus Mynarek
Mentalität, Motivation, Methoden kirchlicher und staatlicher Sektenbeauftragter

Das Buch führt den Leser in die Welt der Mächtigen in Staat und Kirche. Ihre Sorgen, ihre Aktivitäten, aber auch ihre Leidenschaften, ihre geheimen Wünsche und Perversionen zeigen dem Leser eine ihm bisher unbekannte Welt.
Obwohl Sie Dinge erfahren, von denen Sie bislang nicht einmal zu träumen gefürchtet hatten, obwohl das, was Sie lesen werden, Ihre Vorstellungskraft übersteigen wird, ist das Besondere an diesem Buch, dass alles, was darin beschrieben ist, wahr ist. Sie blicken in eine Jahrhunderte alte Tradition von dunklen Mysterien, von Okkultem und Sadismus, von Intrigen und weltlichem Glanz, und Sie erleben, dass diese Traditionen auch heute noch lebendig sind, lebendiger, als Sie sich je vorstellen konnten. Das Buch, das den Titel trägt „Die neue Inquisition“, beweist das Anliegen der Amtskirchen und der von ihnen abhängigen Politiker, die konfessionellen Traditionen zum Maßstab allen Handelns zu machen.
Zu den geschichtlich bedeutendsten dieser Traditionen gehörte Jahrhunderte lang der Massenmord, sei es an Hexen und Ketzern, sei es an Indianern oder Juden, sei es an anderen, deren Vermögen geraubt werden sollte.

Sie werden schwerlich eine Organisation finden, die so reich und so mächtig ist und so viele Verbrechen auf sich geladen hat wie die großen Amtskirchen. Sie werden aber auch viele Zusammenhänge nach der Lektüre dieses Buches besser verstehen lernen: warum z. B. sexuelle Perversionen und Kindsmissbrauch gerade bei Amtsträgern dieser Organisationen so verbreitet sind, warum Gewalt und Sexdarstellungen in den öffentlichen Medien von diesen Organisationen zwar öffentlich missbilligt, im Verborgenen jedoch finanziell gefördert werden, warum sie an der Waffenproduktion beteiligt sind und staatlich verordnete Tötung und Kriege befürworten …

Buch, 1. Auflage Marktheidenfeld 1999, 489 S., kart., 18,00 € + 1,80 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 30,70 ISBN 978-3-9808322-1-2, Verlag DAS WEISSE PFERD, Max-Braun-Straße 2, 97828 Marktheidenfeld, Fax: 09391 / 504-210. Bestellen Sie das Buch bequem und einfach über Internet-Shop. Oder Sie schicken uns eine E-Mail an info@das-weisse-pferd.com.

 

 

 

 


Noch ist er unterwegs

 

Des Satans alte Kleider
Sektenjagd in Deutschland
von Matthias Holzbauer und Gert-Joachim Hetzel
Gott ist die Wahrheit – der Satan die Lüge
Die Prophetin Gottes sagt aus

Buch, 1. Auflage Marktheidenfeld 2009, 388 S., geb., 22,50 € + Versand, ISBN 978-3-89201-295-5, zu bestellen über den Shop des Verlages Das Wort:
http://www.satans-alte-kleider.de/

 

 

Nur eine einfache Seele Der polnische Papst
Bilanz eines Pontifikats
von Hubertus Mynarek

Aus der Reihe „Unerwünschte Bücher zur Kirchen- und Religionsgeschichte“, im Jahr 2005 im Ahriman-Verlag, Freiburg erschienen.

Bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für 19,80 € + 1,80 € Versand. E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com

Jetzt wird er auch noch „selig“ gesprochen. Mehr dazu hier.

Die Herren im Talar noch auf dem hohen Ross !

Die beleidigte Kirche
oder: Wer stört den öffentlichen Frieden?
von Karlheinz Deschner

„Nach intensiver Beschäftigung mit der Geschichte des Christentums kenne ich in Antike, Mittelalter und Neuzeit … keine Organisation der Welt, die zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist wie die christliche Kirche, ganz besonders die römisch-katholische Kirche“ (Karlheinz Deschner, S. 41).

Ahriman-Verlag, Freiburg 1986, bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für 4,30 € + 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand), SFr 8,50; E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com

  Priester im Gegensatz zu dem Mann aus Nazareth Verrat an der Botschaft Jesu
Kirche ohne Tabu
von Hubertus Mynarek      jetzt nur noch 2,00 €

Der bekannte Religionswissenschaftler enthüllt als Insider unbekannte Interna der römisch-katholischen Kirche, die hinter den feierlichen Gewändern verborgen sind. Ein theologisches, kirchenpolitisches und gesellschaftskritisches Buch mit vielen unbekannten Fakten und Details aus der Welt der „schwarzen Herren“ und aus ihrem Denken, das aufzeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit der Kirche auseinander klaffen und letztlich unvereinbar sind.

Verlag Das Wort, Rottweil 1986, bestellbar über die Versandbuchhandlung des Verlags DAS WEISSE PFERD für nur noch 2,00 € (früher 6,50 €)+ 1,00 € Versand (Ausland nach Aufwand); E-Mail senden und bestellen: info@das-weisse-pferd.com


Meldungen zum Zeitgeschehen: Das Weisse Pferd / Der Theologe aktuell



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TV-Programmtipp:
http://www.erde-und-mensch.org/de

Einige aktuelle Themen bzw. Links
:
Im Zwielicht: Die Berichterstattung der Main-Post

Die-Neue-Zeit-TV auf Astra Digital
Demokratie oder Papst und „Dämonkratie“

Die verschwiegenen Leiden und Organspender und Organempfänger

SPD-Politikerin gegen „Privilegierung großer Kirchen“

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26.05.2012 · 16:05 Uhr
Ingrid Matthäus-Maier ist Sprecherin der Kampagne "Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)". (Bild: picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst) Ingrid Matthäus-Maier ist Sprecherin der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)“. (Bild: picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

SPD-Politikerin gegen „Privilegierung großer Kirchen“

Ingrid Matthäus-Maier engagiert sich in der säkularen Bewegung

Ingrid Matthäus-Maier im Gespräch mit Ita Niehaus

Obwohl es die Verfassung nicht vorsehe, gebe es in Deutschland faktisch zwei Staatskirchen, beklagt Ingrid Matthäus-Maier: Deren Sonderrolle beim Arbeitsrecht und der Besetzung von staatlichen Kommissionen sei für die große Gruppe der Konfessionslosen nicht hinnehmbar. Als Sprecherin der GerDia-Kampagne kämpfe sie besonders dafür, dass die Diskriminierung von Arbeitnehmern in kirchlichen Unternehmen ein Ende nehme.

Ita Niehaus: Wie viel Macht haben die Kirchen in Deutschland? Zu viel – sagen nicht nur die Mitglieder des Ketzerstammtisches Münster. Zahlreiche Konfessionslose und Atheisten fordern seit Langem schon die konsequente Umsetzung der Trennung von Kirche und Staat. Aber kann die säkulare Bewegung auch eine weltweite Kraft werden, die der Macht der organisierten Religionen erfolgreich entgegentritt?

Das ist eine der Fragen, über die zurzeit auf der internationalen atheistischen Tagung in Köln diskutiert wird. Eine der Referentinnen ist Ingrid Matthäus-Maier. Die ehemalige Richterin, FDP- und spätere SPD-Spitzenpolitikerin ist unter anderem Sprecherin der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)“.

Ich habe vor dieser Sendung mit Ingrid Matthäus-Maier gesprochen und wollte zunächst von ihr wissen, weshalb die säkulare Bewegung bisher in der breiten Öffentlichkeit kaum so richtig wahrgenommen wird.

Ingrid Matthäus-Maier: Das liegt daran, dass diese säkulare Bewegung aus vielen, vielen einzelnen Gruppen und Institutionen besteht, zum Beispiel in IBKA (Abkürzung für Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) oder aber, ich selber bin bei der Giordano-Bruno-Stiftung engagiert. Übrigens auch bei IBKA. Dann gibt es den Bund für Geistesfreiheit, dann gibt es die Freidenker schon aus früheren Jahrzehnten oder der Humanistische Verband Deutschlands.

Die haben sich bisher nicht zusammengetan, weil sie auch individueller empfinden als in den Kirchen. Es gibt eine Organisation, wir nennen die KORSO, Koordinierungsrat der säkularen Organisationen. Die soll das Ganze ein bisschen bündeln. Aber das Problem ist natürlich auch, wenn Sie Eltern haben, die in der Kirche sind, werden Sie in der Regel durch die Taufe Mitglied in diesen beiden starken, mächtigen, vom Staat unterstützten Großorganisationen. Das werden wir nie erreichen, das wollen wir auch nicht, wir wollen nur, dass diese enge Verflechtung und Privilegierung der großen Kirchen aufhört.

Niehaus: Sie haben es angesprochen, Sie setzen sich seit vielen Jahren für die strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Wo stehen wir denn in dieser Frage? Ein Kirchenstaat sind wir ja definitiv nicht mehr.

Matthäus-Maier: Nach der Verfassung ist es in der Tat so, dass wir keine Staatskirche haben. Materiell haben wir aber zwei Staatskirchen, die beiden großen Kirchen, und je mehr sie gesellschaftlich an Einfluss verlieren durch den massiven Rückgang bei den Mitgliederzahlen, umso mehr krallen sie sich an ihren Privilegien und an den staatlichen Geldern fest. Zum Beispiel hat man erst vor Kurzem erschwert, dass man beim Kirchenaustritt eine Gebühr zahlen muss. Das ist ganz offiziell als Erschwernis eingeführt worden. Oder bei der Kapitalertragssteuer will man die Finger drin haben, damit auch die Banken erfahren, ob Sie Mitglied einer Kirche sind. Das Ganze nimmt mehr zu als ab.

Niehaus: Das heißt, in welchen Bereichen haben denn die Kirchen Ihrer Meinung nach heute immer noch zu viel Einfluss und Macht?

Matthäus-Maier: Ganz sicher in dem sogenannten Dritten Weg, beim Arbeitsrecht, aber zum Beispiel auch bei dem öffentlichen Bereich von Ethikkommissionen. Da sitzen sie überall drin, da sitzen in der Regel Säkulare nicht drin, obwohl zum Beispiel die Frage der PID natürlich etwas ist, wo die Giordano-Bruno-Stiftung mit Evolutionsbiologen sehr viel sagen könnte, aber auch dieses eine Beispiel, das muss ich, glaube ich, in zwei Sätzen erläutern, weil das so typisch ist.

Sie wissen, dass auf der Lohnsteuerkarte die Kirchenmitgliedschaft drauf steht, weil ja der Arbeitgeber das für das Finanzamt einzieht, die Kirchensteuer. Jetzt haben die Kirchen doch tatsächlich versucht, im letzten Jahr mit der Bundesregierung zusammen, dass die Banken und die Versicherungen beim Bundeszentralamt für Steuern anrufen und sagen: Du, hör mal, sag mir doch mal bitte, ob Willy Müller in einer Kirche ist, Mitglied, denn dann soll ich auf die Kapitalertragssteuer eine Kirchensteuer einziehen.

Das war so empörend, dass der Bundesbeauftragte für den Datenschutz in der Anhörung gesagt hat, dieses verstoße gegen den Datenschutz, das darf nicht kommen, dass in 92.000.000 Konten die Banken, die Versicherungen, die Sparkassen mitkriegen, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Da ist es also gescheitert, aber versucht wird es immer wieder.

Niehaus: Die Kirche ist ja mit rund 1,3 Millionen Beschäftigten nach dem öffentlichen Dienst zweitgrößter Arbeitgeber Deutschlands. Sie sind Sprecherin der Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)“. Frau Matthäus-Maier, was ist denn so problematisch an den Arbeitsplätzen in kirchlichen Einrichtungen?

Matthäus-Maier: Zweierlei. Erstens: In den kirchlichen Einrichtungen ist mittlerweile vor allem bei der Diakonie Outsourcing und Lohndumping die Regel, nicht die Regel, aber kommt sehr stark vor. EKD-Vorsitzender Schneider sprach von acht Prozent, das wären über 40.000 Arbeitsplätze, die davon betroffen sind. Das ist das eine. Es gibt keine Mitbestimmung, das Betriebsverfassungsgesetz gilt nicht, es gibt kein Streikrecht, die Kirchen wehren sich vehement dagegen. Gott sei Dank gibt es das erste Urteil, das denen, die dort streiken, das Recht erlaubt.

Und das Zweite ist, es wird massiv in den persönlichen Lebenswandel eingegriffen. Der Chefarzt eines katholischen Krankenhauses heiratet als Geschiedener. Er wird rausgeschmissen. Er muss zum Gericht laufen und gewinnt. Wenn Sie aus der Kirche austreten als zum Beispiel Krankenschwester, dann fliegen Sie raus nach der Loyalitätsrichtlinie der evangelischen und der Grundordnung der katholischen Kirche.

Das sind Dinge, dieser persönliche Eingriff, der uns ganz besonders stört, und ich weiß von der Richterin Renate Jäger vom Europäischen Menschengerichtshof, die ist jetzt in Rente, deswegen konnte sie mir das sagen, dieses ist für Europa völlig unverständlich, die anderen Kollegen Richter haben nur den Kopf geschüttelt.

Niehaus: Wie weit wollen Sie denn da gehen mit Ihrer Kampagne? Sollten zum Beispiel Atheisten auch in einem kirchlichen Kindergarten arbeiten können?

Matthäus-Maier: Ja, selbstverständlich dann, wenn dieser sogenannte kirchliche Kindergarten gar keiner ist, weil der Staat für diesen kirchlichen Kindergarten alle Kosten übernimmt. Wir haben gerade in meinem früheren Wahlkreis um die Ecke den Fall in Königswinter. Dort gibt es einen katholischen Kindergarten, die Kindergartenleiterin zieht mit Einverständnis ihres Mannes aus und zieht zu ihrem Freund. Sie wird gekündigt von der katholischen Kirche, die Träger ist. Die Eltern sind empört, sie lieben, wie die Kinder, diese Kindergärtnerin, und es stellt sich heraus, dass die katholische Kirche zu diesem Kindergarten null, null Euro beiträgt. Ja, was ist denn das?

Die Kirche sagt immer, wo Kirche drauf steht, muss Kirche drin sein – hier ist überhaupt keine Kirche drin, kein Pfennig Geld, das darf es nicht geben. Und dann kriegen Sie Ihre Kinder noch nicht einmal in einen solchen Kindergarten, aber in der ganzen Region hier gibt es fast nur katholische Kindergärten. Das muss aufhören.

Was wir wollen, ist, dass das Betriebsverfassungsgesetz gilt in eingeschränkter Form wie bei Tendenzschutzunternehmen, dass es ein Streikrecht gibt, dass der Einfluss auf die persönliche Lebensführung endlich aufhört und dass der Staat jedenfalls mittelfristig Institutionen zur Verfügung stellt, die nicht kirchlich gebunden sind, das heißt, in meiner Nähe muss auch ein nicht-kirchlicher Kindergarten sein.

Niehaus: Die Kirchen sehen sich ja als konfessionelle Dienstgemeinschaft und setzen auf kirchliches Arbeits- und Tarifrecht den sogenannten Dritten Weg. Sie räumen zwar Mängel bei der Umsetzung dieses Dritten Weges ein, wollen aber auch in Zukunft daran festhalten. Ja, und auch die meisten Experten stärkten ja vor Kurzem bei einer Anhörung im Bundestag Anfang des Jahres das kirchliche Arbeitsrecht. Sie haben da ja einflussreiche Gegner. Was können Sie dagegensetzen?

Matthäus-Maier: Da haben Sie völlig recht. Es gibt eine Phalanx von hoch bezahlten Kirchenjuristen auf allen Ebenen, zum Beispiel auch in der Europäischen Kommission, wenn ich das mal sagen darf. Dort hat die Europäische Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland 2008 ein Verfahren eröffnet, weil in dem sogenannten Allgemeinen Gleichstellungsgesetz es so ähnlich ist wie im deutschen Betriebsverfassungsgesetz. Die Kirchen haben da im Rahmen des Arbeitsrechtes sehr, sehr hohe Rechte.

Die Europäische Kommission sagt, das kann ja wohl nicht sein, wir eröffnen ein Verfahren. Was geschieht? Man setzt sich zusammen und die Kommission sagt, man habe sich darauf geeinigt, dass dieser Paragraf verfassungsgemäß ausgelegt wird. Wir wissen ja, was das heißt: Wenn ich etwas verfassungsgemäß auslege, war es nicht verfassungsgemäß. Aber ich sehe vor mir diese Heerscharen von Kirchenjuristen, die dafür sorgen, dass das nicht geändert wird.

Worauf setzen wir? Einmal auf Europa. In Europa wird vieles anders gesehen, das wird sich so nicht halten lassen, unser Sonderstatus. Zweitens auf die Gerichte. Wir haben die ersten Gerichte, etwa Landesarbeitsgericht Hamm, das Streikrecht ist erlaubt, denn Artikel 9 unserer Verfassung gilt auch im kirchlichen Bereich. Und drittens auf Aufklärung.

Als die Leute hier in meinem Beritt hörten, dass der katholische Kindergarten zu null Euro von der katholischen Kirche getragen wird, waren die so empört und die Stadt Königswinter hat die Trägerschaft aufgekündigt. Das wird jetzt ein öffentlicher Kindergarten und da hört der Zinnober auf, dass dann der Träger sagt, weil du deinen Mann verlässt, fliegst du raus.

Niehaus: Aber das sind ja Einzelfälle. Es kommt zu diesen Interessenskonflikten zwischen den Grundrechten der Kirchen und den Freiheitsrechten der Arbeitnehmer. Aber wie sehen Sie denn die Chancen, sich da durchzusetzen? In welchen Zeiträumen denken Sie denn da.

Matthäus-Maier: Sie müssen in diesen Fällen in langen Zeiträumen sich das Ganze vorstellen. Ich will ein anderes Beispiel nennen. Seit 90 Jahren steht in der Verfassung, dass die Staatsleistungen an die Kirchen, das sind die besonderen, auf Grund der Enteignung der Kirchen 1803, das stelle man sich mal vor, dass die aufzuheben sind.

Nach 90 Jahren in der Verfassung ist das immer noch nicht geschehen. Ich hoffe, dass der Rest schneller geht, und insbesondere die Aufklärung. Wenn die Menschen hören, ach du jemineh, von meiner Kirchensteuer geht höchstens acht bis zehn Prozent in den sozialen Bereich, das meiste geht in die innerkirchliche Organisation und in Klerikergehälter, dann werden sie nachdenklich.

Sie werden nicht all die Forderungen, die wir erheben, akzeptieren, aber beim kirchlichen Arbeitsrecht haben wir zum Beispiel große Mitstreiter in den Kirchen selber. Ich war am 1. Mai auf dem Heumarkt in Köln, da hatte die katholische Arbeitnehmerbewegung einen großen Stand. Als ich dort mit meinem Flyer kam, GerDiA, da sagten sie, ach prima, Frau Matthäus-Maier, wir sind nicht in allem einer Meinung, aber dieser Zustand der Behandlung der Menschen bei Diakonie und Caritas, der muss ein Ende haben.

Niehaus: Ingrid Matthäus-Maier über Atheisten und Konfessionslose in Deutschland und die Kampagne „Gegen religiöse Diskriminierung am Arbeitsplatz (GerDiA)“. Vielen Dank für das Gespräch.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Mehr zum Thema bei dradio.de:
Zweifel am „Dritten Weg“, (DKultur, Religionen)
Erstmals vor Gericht – Das Streikrecht im kirchlichen Dienst (DLF, Hintergrund)
„Urteil ist ein Riesenschritt“, (DKultur Religionen)

© 2012 Deutschlandradio

Die Bibel ist gefälscht

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Die Bibel ist gefälscht

Bildzoom

48 Seiten, Broschüre

 

Hieronymus, der kirchliche Bibelfälscher

Jahrhundertelang wurde den Menschen weisgemacht,

die Bibel sei das „wahre Wort Gottes“ – ein Anspruch,

den kaum jemand anzweifelte. Wenn auch Teile der Wahrheit

darin enthalten sind, so ist dennoch belegt: Die Bibel ist gefälscht. 

Wer sich mit dieser Vorstellung schwer tut, mag lesen,

was der Kirchenlehrer Hieronymus, der vom damaligen

Papst den Auftrag bekam, eine einheitliche Bibel

zusammenzustellen, selbst dazu sagt: „Wird sich

auch nur einer finden …, der mich nicht, sobald er

diesen Band (Bibel) in die Hand nimmt …,

lauthals einen Fälscher und Religionsfrevler schilt,

weil ich die Kühnheit besaß, einiges in den alten

Büchern zuzufügen, abzuändern oder zu verbessern?“ …

Inhaltsverzeichnis: Die Bibel ist gefälscht

Leseprobe: Die Bibel ist gefälscht


LESEPROBE

„Verwilderung“
„Die Tatsache, daß der neutestamentliche Text in dieser Periode seiner Entwicklung starke Veränderungen erlitten hat, zum Teil einer förmlichen Verwilderung unterlegen ist, kann nur die Unwissenheit leugnen.“
Der Theologe Jülicher

„Ein Chaos“
„Der Originaltext verschwindet immer mehr; man bemerkt die immer zahlreicher werdenden Widersprüche zwischen den Handschriften verschiedener Überlieferung und versucht, sie auszugleichen: Das Ergebnis ist ein Chaos.“
Die Theologen Hoskyns und Daveyl

„Heillos korrumpiert“
„Bis ins 18. Jahrhundert behauptete man, das Original des Markusevangeliums zu besitzen, und zwar sowohl in Venedig als auch in Prag; und beide Originale in Latein, das kein Evangelist je gebraucht hat. In Wirklichkeit existiert kein Original, blieb weder ein neutestamentliches noch überhaupt ein biblisches Buch in seinem ursprünglichen Wortlaut erhalten. Doch liegen auch die ersten Abschriften nicht vor. Es gibt nur Abschriften von Abschriften von Abschriften. Der heutige Text des Neuen Testaments ist ein Mischtext, das heißt, er wurde aus den verschiedensten Überlieferungen zusammengestückelt.
… Der Text des „Buches der Bücher“, heute in mehr als 1100 Sprachen und Dialekten verbreitet, ist also heillos korrumpiert.“
Karl Heinz Deschner: Abermals krähte der Hahn

Wußten Sie?
– Hieronymus bekam im Jahre 383 von Papst Damasus I. den Auftrag für die Herstellung eines einheitlichen lateinischen Bibeltextes.
– Hieronymus änderte die Evangelien an etwa 3500 Stellen.
– Hieronymus schrieb auch, daß nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen und daß es ebensoviele Textformen wie Abschriften gibt; er wies auch darauf hin, daß „schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist“, wo ein Text vom anderen abweiche.
– Das Neue Testament gibt es in nicht weniger als 800 Evangelien-Handschriften aus dem 2. bis 13. Jahrhundert. Die Zahl der Abweichungen und Verschiedenheiten in den ca. 1500 mehr oder weniger vollständig erhaltenen Texten ist enorm.
– Es existiert keine einzige Handschrift, die mit den anderen übereinstimmen würde. Theologen zählen 50 000 bis 100 000 Varianten.
– Man kennt 4680 griechische Handschriften des Neuen Testaments, von denen keine zwei genau denselben Text aufweisen.
– Trotzdem beharrt die katholische Kirche auf ihrer Lehrmeinung, daß das Alte wie das Neue Testament „wahres Wort Gottes“ seien. Auch für die evangelische Kirche ist sie „einzig Richter, Regel und Richtschnur“.

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Written by Harald Wächter

28. April 2011 at 21:36